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Traunstein went Europe


Multiplier Event im Landratsamt

„Sie halten sich im schönsten Landkreis Deutschlands auf “, begrüßte der stellvertretende Landrat Josef Konhäuser regionale Vertreter aus Wirtschaft und Schule sowie 22 Lehrer und Lehrerinnen aus sechs europäischen Ländern beim Multiplier Event des Erasmus+-Projekts „EYE“ als Abschlussveranstaltung einer Projektwoche am Freitag, 13. April 2018, im Großen Sitzungssaal des Traunsteiner Landratsamts.

Europäisch eingestimmt durch die Europahymne, musikalisch begleitet von Studierenden der Fachakademie Traunstein und der Band „Tenchilo“ und moderiert von Peter Hartinger, Lehrer an der FOSBOS, der auch den Übersetzungspart für die ausländischen Gäste übernahm, richteten neben Josef Konhäuser auch die Schulleiterin der FOSBOS Traunstein OStDin Barbara Spöttl, der Schulleiter der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik OStD Helmut Götzinger als deutsche Partner des Projekts EYE (Early Childhood Education) Grußworte an die geladenen Gäste.

Gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden, Nordirland, Portugal, Slowenien und Spanien habe man sich auf das Projekt „Bildung in der frühen Kindheit“ geeinigt, so Barbara Spöttl, um die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher im Rahmen der unterschiedlichen europäischen Bildungssysteme vergleichbar zu machen und Erzieherinnen und Erzieher aus allen europäischen Ländern zu fördern. Die von den Projektpartnern erarbeiteten Angebote bzw. unterschiedlichen Module des Projekts „EYE“ können dann bei einem zweiwöchigen Auslandsaufenthalt in jeweils einem der Partnerländer im Oktober 2018 von den Studierenden wahrgenommen werden.

In Traunstein wird das Modul „Resilienz für Kinder von 0 bis 10 Jahren“ angeboten:  Kinder sollen fürs Leben widerstandsfähig gemacht werden. Kinder und Jugendliche müssen den Anforderungen des Lebens gewachsen sein, so Josef Konhäuser. Den Erzieherinnen und Erziehern komme dabei neben den Eltern eine herausragende Rolle zu, „sie müssen Vorbild und Partner sein, begeistern und mitnehmen“.

„Abhängigkeit und Autonomie sollen in eine glückliche Balance gebracht werden. Es sind die Erfahrungen von Liebe und Freundschaft, von Anerkennung und Fürsorge, von Schutz und Zuwendung, die für eine glückliche Kindheit unverzichtbar sind“, zitierte Helmut Götzinger das von Andresen und Hurrelmann formulierte Erziehungsziel „Resilienz“ für die Vor- und Grundschule. Dies sei in unserer heutigen mit vielen Problemen behafteten Welt eine zentrale Aufgabe, so Götzinger.

Gunther Ring von der Organisation Berlin Kultur, die das Projekt organisiert und begleitet, gab einen Einblick in die Struktur des mit 292.000 EURO finanzierten Erasmus+-Projekts. Filmpräsentationen aus dem niederländischen Leeuwarden und dem slowenischen Maribor gewährten einen Einblick in die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern in diesen beiden europäischen Ländern.

Ein Catering des „Traunstoana Kiachedienst“ und der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Traunstein sorgte im Anschluss für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
                                                                                                                                              Ruth Ferrari

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